Besucherführung im Museum

Oberschule

5. - 10. Klasse

Kosten: 12,- € Führungsgebühr (45 min.) zzgl. Eintritt
Exkursionen/Tümpeltour: 30,- €
Projekttag: 40,- €

Anfragen richten Sie bitte an Museumspädagogin Petra Vaßmers:
Tel. 03581-47605211 / 47605220
Fax. 03581-47605101

E-Mail:
petra.vassmers@senckenberg.de  oder
post-gr@senckenberg.de

Fach Biologie

Fische – Wirbeltiere in einem ganz besonderen Lebensraum (Klasse 5, Lernbereich 2)

In den Wasserbereichen der Vivarien, im Meeresaquarium und im großen Teichbecken bieten sich vielfältige Möglichkeiten zur Beobachtung der unterschiedlichsten Fischarten (zum Beispiel Karpfen, Schleie, Süßwasserrochen und Korallenfische).
Jede der Arten steht für einen besonderen Körperbau, in dem sich bestimmte Funktionen und schließlich eine spezifische Form der Angepasstheit an den Lebensraum widerspiegeln.

Art: Ausstellungsbesuch

Tomatenfrosch, Chamäleon und Co. (Klasse 5, Lernbereich 3)

In den Vivarien des Museums befinden sich ganz besondere Lurch- und Kriechtierarten. Tomatenfrösche, Krallenfrösche, Schwarznarbenkröten, Warane, Schlangen, Basilisken und Chamäleons zeigen einen Ausschnitt der Vielfalt dieser Tiergruppe. Anhand von Beobachtungen können anatomische Besonderheiten erlernt und Kenntnisse des Verhaltens und der Anpassung von Lurchen und Kriechtieren erworben werden.

Zwischen Kolibri und Seeadler (Klasse 5, Lernbereich 4)

Aufbauend auf den in der Grundschule erworbenen Kenntnissen lernen die Schüler in der Ausstellung „Tiere und Pflanzen der Oberlausitz“ weitere einheimische Arten kennen. Durch das Betrachten der unterschiedlichen Körperformen und Körpergrößen (Schnabel, Füße) können Zusammenhänge zur Lebensweise erschlossen werden.
Neben einheimischen Arten steht auch ein großes Artenspektrum in den Ausstellungen „Tropischer Regenwald“ und „Savanne“ zur Beobachtung zur Verfügung.

Säugetiere in ihren Lebensräumen (Klasse 5, Lernbereich 5)

Die Ausstellungen bieten ganz unterschiedliche Säugetierarten aus Europa, Asien, Südamerika und Afrika. Darunter finden sich neben Schnabeltier, Ameisenbär und Faultier an ihren Lebensraum in unterschiedlicher Art und Weise besonders angepasste Vertreter. Einheimische Arten mit Konfliktpotenzial, wie Fischotter und Wolf, sind genauso vertreten wie Marderhund, Waschbär und Bisamratte als sogenannte Neobiota.

Pflanzen und Tiere eines Gewässers (Klasse 6, Wahlpflicht 2)

Während der Exkursion lernen die Schüler eine Teichwirtschaft kennen. Am Gewässer werden die unterschiedlichen Zonen mit ihrer Flora und Fauna betrachtet. Anhand von (vorwiegend) gefangenen Wasserinsekten werden die einzelnen Nahrungsnetze im Gewässer besprochen. Eine Bestimmung der Wasserqualität erfolgt sowohl durch botanische als auch zoologische Zeigerarten.

Art: Exkursion

Grundlagen der Ökologie (Klasse 7, Lernbereich 1)

Das Ökosystem Ihrer Wahl (Wald, Waldrand, Wiese, Hecke) wird als Lebensraum untersucht. Dabei werden die biotischen und abiotischen Umwelteinflüsse auf die Tier- und Pflanzenwelt betrachtet und gemessen. Nahrungs-, Raum- und Fortpflanzungsnetze werden betrachtet und somit das ökologische Gleichgewicht eingeschätzt.

Art: Exkursion

Nachbilden von Fossilien (Klasse 9, Wahlpflicht 3)

In der Ausstellung „Erdgeschichte der Oberlausitz“ wird die Entstehung von Fossilien erläutert. Dabei werden die unterschiedlichen Fossilienarten wie Abdruck, Versteinerung und Einschluss an den entsprechenden Beispielen erklärt.

Fach Geografie

Der heimatliche Kulturraum im System globaler wirtschafts- und sozialräumlicher Entwicklungen (Klasse 10, Lernbereich 2)

Die Schüler lernen anhand des 3-D-Modelles die naturräumliche Gliederung der Landschaft der Oberlausitz kennen und untersuchen die im Modell verzeichnete Siedlungsstruktur. Mit dieser Kenntnis lassen sich anschließend weitere Schlussfolgerungen über die Bevölkerungs-, Produktions- und Infrastruktur des betrachteten Naturraumes ziehen. Abschließend sind Verkehrsströme, Flächennutzung, demographische Zusammensetzung und Entwicklung sowie Freizeitverhalten zu diskutieren.

Rund um die Bodenschätze Sachsens (Klasse 10, Wahlpflicht 2)

Kennenlernen von Basalt, Granit, Braunkohle, Kaolin und Kalkstein als Bodenschätze in der Oberlausitz in vergangener und heutiger Zeit. Der Abbau von Bodenschätzen verändert nachhaltig Landschaften und ihre Infra-, Bevölkerungs-, Produktions- und Naturressourcenstruktur. Dadurch können sich in Heimaträumen neue Verkehrsströme, Flächennutzungen, demographische Zusammensetzungen, neues Freizeitverhalten und komplett neues Berufswahlverhalten entwickeln.

Dauer: 45 Minuten bis 1,5 Stunden