Museumskäfer, Motten und Schimmel in den Zeiten des Klimawandels
Motten im Kleiderschrank, Silberfischchen im Bad oder Brotkäfer in der Küche – viele dieser kleinen Tiere sind aus dem Alltag bekannt. Weniger sichtbar ist, dass ähnliche Schädlinge auch in Museen vorkommen und dort Insektensammlungen, Vogelpräparate, Bücher oder Herbarbelege innerhalb kurzer Zeit beschädigen können.
Die Sonderausstellung macht diese verborgene Problematik sichtbar: Vorgestellt werden typische Museums- und Wohnungsschädlinge, von ihnen befallene Objekte sowie historische und moderne Methoden der Schädlingsbekämpfung. Zugleich wird deutlich, welche Rolle der Klimawandel für ihre Ausbreitung spielt.
Entwickelt vom Naturhistorischen Museum Wien und gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), präsentiert die Wanderausstellung Präparate, beschädigte Sammlungsstücke und eindrucksvolle Foto-grafien. Großformatige Arbeiten des österreichischen Fotografen Klaus Pichler sowie detailreiche Insektenaufnahmen von Udo Schmidt eröffnen dabei einen ungewöhnlichen Blick auf eine meist verborgene Welt.
