Eine VR-Nutzerin erkundet im Görlitzer Naturkundemuseum virtuell den Lebensraum „Laubstreu“.
In Virtual-Reality-Angeboten werden Lebensräume „zum Leben erweckt“, die sonst für den Menschen nicht zugänglich oder erfahrbar sind. Wir entwickeln für Sie einen virtuellen Rundgang durch den Boden.

museum4punkt0

Projekt

Digitale Strategien für das Museum der Zukunft

Das Projekt „museum4punkt0 – Digitale Strategien für das Museum der Zukunft“ erforscht die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation in Museen. Dazu erprobt ein Verbund von Kulturinstitutionen von 2017 bis 2020 verschiedene museale Nutzungsszenarien für digitale Technologien. Die dabei entstehenden Anwendungen und Erkenntnisse werden anderen Kultureinrichtungen deutschlandweit zur Verfügung gestellt. An dem von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz geleiteten Projekt sind beteiligt: die Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven, das Deutsche Museum, die Fastnachtsmuseen Schloss Langenstein und Bad Dürrheim mit weiteren Museen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht und das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz.  Das Verbundprojekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz ist Projektpartner mit dem Teilprojekt M5 „Forschung in Museen erklären, verstehen, mitmachen“

Das Projektteam entwickelt neue digitale Vermittlungsformate und Konzepte für deren gezielten Einsatz, um einer breiten Öffentlichkeit moderne Forschung verständlich zu machen.

  • In einer „virtuellen Sammlung“ sollen vom Kurator ausgewählte Ausstellungsobjekte in den Kontext vieler vergleichbarer Objekte gesetzt und damit die Bedeutung musealer Sammlungen als Forschungsinfrastruktur verdeutlicht werden.
  • In Citizen-Science-Projekten werden Bürgerinnen und Bürger dazu angeregt, an der Erforschung der biologischen Vielfalt mitzuwirken und sich selbst an der Wissenschaft zu beteiligen.
  • In Virtual-Reality-Angeboten werden Lebensräume „zum Leben erweckt“, die sonst für den Menschen nicht zugänglich oder erfahrbar sind, z.B. die Porenräume des Bodens, die Tiefsee, Regenwaldkronen oder frühe Erdzeitalter.
  • Wissenschaftler begleiten den Besucher in diesen virtuellen Präsentationen, geben Hintergrundinformationen und stellen ihre Arbeitsweisen und Ergebnisse vor.

Erfahren Sie mehr über den Verbund: www.museum4punkt0.de