„perfect match!“ = „Perfekte Übereinstimmung!“ Dem Plausch mit der Schellente steht nichts mehr im Wege.

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Museumsobjekte mit Gesprächsbedarf: Neue Chat-App im Naturkundemuseum


Mit der neuen Chat-App „Mein Objekt – Senckenberg“ kommen Besucher*innen trotz Schließung mit den Museumsobjekten ins Gespräch.

Görlitz. Nicht nur Menschen schränken gerade ihre Kontakte ein – auch Fischotter, Wildschwein und Sonnentau haben lange keinen Besuch bekommen. Doch mit der neuen Chat-App „Mein Objekt – Senckenberg“ kommen Besucher*innen und Museumsobjekte jetzt wieder ins Gespräch. Wie bei Dating-Apps können die Nutzer*innen selbst entscheiden, mit welchen Exponaten sie chatten möchten. Wenn auch die Museumsobjekte Interesse zeigen, können sich beide kennenlernen. Am Donnerstag, den 16. Dezember um 18:00 Uhr führt Lisa Lahr Interessierte in einer Online-Veranstaltung in die Nutzung der App ein. Die Zugangsdaten zur Veranstaltung und die Links zum App Store und Google Play Store finden Interessierte unter: www.sgn.one/4ap

Dafür kann die App bereits im heimischen Umfeld heruntergeladen werden. So lassen sich erste Bekanntschaften bereits von zuhause aus knüpfen. Sobald das Museum wieder öffnet, begeben sich Besucher*innen auf die Suche nach den Gesprächspartner*innen und entdecken auf diese Weise die Dauerausstellungen neu. „Die Exponate berichten von ihren Erlebnissen, Wünschen und Ängsten und sind dabei in ihrem Charakter so unterschiedlich, wie die Menschen selbst, die an den Texten mitgewirkt haben.“, sagt Lisa Lahr, zuständig für die Nachnutzung und Implementierung digitaler Ausstellungsmedien im Projekt „museum4punkt0“ am Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz. Sie arbeitete für die App mit dem gamelab.berlin zusammen und betreute die Autor*innen der Chats: Museumsmitarbeitende und interessierte Besucher*innen. Im Rahmen des Verbundprojekts „museum4punkt0“ adaptierte das Görlitzer Museum die App, die das Teilprojekt der Stiftung Humboldt Forum in Berlin entwickelt und das museum4punkt0-Team vom Badischen Landesmuseum in Karlsruhe weiterentwickelt hat. „Die Nachnutzung anderer Entwicklungen ist ein wichtiger Grundpfeiler der aktuellen Projektphase. Der Verbund zeichnet sich dadurch aus, dass im Projekt entstandene digitale Entwicklungen für alle Kultureinrichtungen in Deutschland nutzbar sind.“, berichtet Prof. Dr. Willi Xylander, Projektleiter von museum4punkt0 am Naturkundemuseum in Görlitz.

Die App „Mein Objekt – Senckenberg“ ist im Rahmen des Verbundprojekts „museum4punkt0 – Digitale Strategien für das Museum der Zukunft“ in Zusammenarbeit mit dem gamelab.berlin entstanden.

 

Verbundprojekt museum4punkt0

museum4punkt0 ist ein Verbundprojekt für digitale Kulturvermittlung. In dem Verbund vernetzen sich Kulturineinrichtungen aus ganz Deutschland. Über Institutionsgrenzen hinweg und disziplinübergreifend entwickeln wir digitale Angebote für neue Arten des Lernens, Erlebens und Partizipierens im Museum. Im Praxistest zeigen wir, was digitale Vermittlung für die Strukturen der Häuser bedeutet. Das im Verbund gebündelte Wissen, unsere Erfahrungen und Projektergebnisse teilen wir mit der gesamten Kulturlandschaft. Das Verbundprojekt war zunächst auf drei Jahre angelegt und wurde bis Juni 2022 verlängert. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert museum4punkt0 aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Mehr Informationen unter www.museum4punkt0.de

„perfect match!“ = „Perfekte Übereinstimmung!“ Dem Plausch mit der Schellente steht nichts mehr im Wege.

Eine fröhliche Frau hält ein Smartphone in ihrer Hand. Über die App

Mit der App „Mein Objekt – Senckenberg“ begeben sich die Besucher*innen auf eine spielerische Entdeckungstour durch das Museum.