Kinder kreieren Fossilien aus Gips

Grundschule

1. – 4. Klasse

Kosten: 12,- € Führungsgebühr (45 min.) zzgl. Eintritt
Projekttag: 40,- €

 

 

Machen wir’s den Vögel nach, bau‘ n wir uns ein Nest (Klasse 1 und 2, Lernbereich 3)

In der Ausstellung Tiere und Pflanzen der Oberlausitz sind zahlreiche Vogelarten mit ihren z.T. typischen Nestern und Eiern zu sehen (zum Beispiel Specht, Schwalbe, Beutelmeise, Rohrweihe, Eule). Aus der Erfahrungswelt der Kinder heraus wird im gemeinsamen Gespräch die Lebensweise der Vögel im Jahresverlauf diskutiert. Sie lernen Begriffe wie Zug- und Standvögel oder den Kuckuck als Brutparasiten kennen.

Dauer: 1 Unterrichtsstunde

Wintervogelwelt (Klasse 1 und 2, Lernbereich 3)

Im Winter, wenn sie sich nicht in den Bäumen und Sträuchern verstecken können und hungrig an das Futterhaus kommen, ist es einfacher die Vogelwelt zu beobachten. Die Artenzahl ist in dieser Jahreszeit überschaubar. Trotz frostiger Temperaturen scheinen Amsel, Buchfink, Rotkehlchen, Kernbeißer, Blau- und Kohlmeise, Eichelhäher und Buntspecht recht munter zu sein. Nur mit der Nahrung wird es manchmal schwer. Was fressen sie eigentlich im Winter? Hat vielleicht jeder sein Lieblingsfutter?

Dauer: 1 Unterrichtsstunde

Ich bin schon hier! (Klasse 1 und 2, Lernbereich 3)

Diesen berühmten Satz des Igelmannes aus dem Gebrüder–Grimm-Märchen kennt wohl jeder. Sicher weiß auch jeder über die Sache mit dem Winterschlaf Bescheid, aber dann … Wo leben Igel? Wann wachen sie auf? Wann paaren sie sich und was fressen sie in der Natur? Werden Igelbabys schon mit Stacheln geboren? Und warum haben sie eigentlich Stacheln und wie viele?

Dauer: 1 Unterrichtsstunde

Bunt, ja bunt sind alle meine Kleider (Klasse 1 und 2, Wahlpflicht 5)

Farben entstehen für das menschliche und tierische Auge durch Brechung von Licht auf unterschiedlichen Materialien. Einfacher gesagt: Für uns sind die Blüten der Mohnblume rot, die der Margerite weiß und die der Kornblume blau. Das ist eine Geheimsprache der Pflanzen. Aber was wollen sie uns damit sagen? Tarnen, Warnen, Täuschen, Locken, Betören. Alles ist möglich! Welche Rolle spielen die Tiere dabei und sehen sie die Farben auch so wie wir Menschen?
Beim anschließenden Gestalten mit Naturfarben kann man sogar ein wenig zaubern: unsichtbare Tinte für geheime Botschaften verwenden oder kann mit Rotkohl bunte Bilder malen.

Dauer: 1 bis 2 Unterrichtsstunden

Von steinreich bis steinalt ist es nur einen Steinwurf weit (Klasse 1 und 2, Wahlpflicht 7)

Steine sind hart, weich, bunt, einfarbig, eckig, rund, warm kalt, selten, wertvoll, überall, wertlos, rau, glatt, groß, klein. Sie können uns Geschichten über die Entstehung der Erde erzählen, reisen mit Wasser und Wind. Man verwendet sie zum Hausbau, fertigt Denkmäler aus ihnen und auch in einigen Märchen spielen sie eine Rolle.
Der Weg durch dieses Thema wird steinig sein und hoffentlich werfen wir uns selbige dabei nicht in den Weg. Der Marienplatz von Görlitz, auf dem zufällig das Naturkundemuseum steht, wird auch „steinhart“ mit in den Unterricht einbezogen.

Dauer: 2 Unterrichtsstunden

Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht (Klasse 4, Lernbereich 3)

Den Wald hören, riechen, schmecken und sehen. Eichen, Linden, Fichten, Buchen, Lerchen – kein Baum gleicht dem anderen. Pilze, Moose, Farne, Sträucher und hohe Baumkronen, Mäuselöcher, Eichhörnchenkobel und den ständig schimpfenden Eichelhäher über sich. Kriminalkommissar spielen auf dem nassen Waldboden, an Baumstämmen oder (pardon) bei Schisshäufchen.

Dauer: 1 – 2 Unterrichtsstunden

Im Reich der Minimonster (Klasse 4, Lernbereich 3)

Boden ist ein sehr interessanter Lebensraum für die unterschiedlichsten Pflanzen und Tiere. Seit Jahrmillionen verändert er sich ständig. Mal wird er weggepustet und an anderen Stellen wieder angeweht, mal abgebaggert oder zubetoniert, mal wächst Getreide auf ihm oder ein Förster lässt Bäume darauf pflanzen. Fuchs, Maulwurf und Wildschwein wühlen darin nach leckeren Mäusen, Regenwürmern und Wurzeln. All das würde nicht funktionieren, wenn es da nicht tausende klitzekleine Lebewesen gäbe, die dafür sorgen, dass es den Pflanzen gut geht. Das Wort Kompost habt ihr vielleicht schon mal gehört, aber was ist Humus und wie macht man den? Um das zu ergründen, müssen wir uns schon mal die Finger schmutzig machen.

Dauer: mindestens 3 Unterrichtsstunden (Ausstellungsbesuch, praktische Übungen, Projektarbeit mit einfachen Mikroskopierübungen)

Gewässer als Lebensraum (Klasse 4, Lernbereich 3)

Die Lausitz ist eine Landschaft voller Teiche – vom Menschen geschaffener Lebensräume. Da sich der flache Norden der Oberlausitz dafür besonders gut eignete, begannen die Menschen dort im 13. Jahrhundert, Teiche anzulegen, um darin Fische zu züchten.. Heute ist der Oberlausitzer Karpfen überall bekannt. Wir schauen uns zuerst in der Ausstellung „Tiere und Pflanzen der Oberlausitz“ die Teichvitrine an. Außer den typischen Wasserbewohnern gibt es nämlich noch viele andere Tiere, die sich an ein Leben rund um den Teich gewöhnt haben. Anschließend besuchen wir das Vivarium (die Teichanlage mit lebenden Karpfen) und erfahren dort spielerisch, wie der Karpfen in die Oberlausitz kam.

Dauer: 1 – 2 Unterrichtsstunden

Der Waldrand als Lebensraum (Klasse 4, Wahlpflicht 2)

Am Waldrand geht es mitunter ziemlich gefährlich zu. Man stolpert über Feldsteine, muss sich durch Brombeer- oder Schlehengestrüpp mit Stacheln und Dornen kämpfen und sich vor Brennnesseln in Acht nehmen. All diese Hindernisse nutzen aber eine Vielzahl von Tieren als Verstecke für ein relativ sicheres Leben. Auch ein Habicht oder Sperber muss im dichten Waldrand erst einmal ein Schlupfloch suchen.
Neben der Sicherheit hinter der Dornenhecke gibt es oft noch ein leckeres Angebot an verschiedenen Früchten für Vögel, Mäuse und natürlich auch für den Menschen. Hmmm, Brombeeren und Himbeeren – lecker!

Dauer: 1 – 2 Unterrichtsstunden